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Wichtige Infos aus der Arztpraxis für Sie…



 

Darmspiegelung (Coloskopie)

 

 

 


Die Darmspiegelung (Coloskopie) ist die wichtigste Untersuchungsmethode zur frühzeitigen Erkennung von Erkrankungen des Enddarms, gesamten Dickdarms und unteren Dünndarms. Dabei ist es nicht nur möglich, die entsprechenden Darmabschnitte unter direkter Sicht zu untersuchen, sondern auch Gewebeproben aus auffälligen Veränderungen zu nehmen. Es können sogar krankhafte Wucherungen wie z.B. Polypen per Endoskop ohne Operation abgetragen und damit dauerhaft beseitigt werden.

Durch die Verwendung moderner und flexibler Geräte ist die Untersuchung nicht mehr sehr belastend für den Patienten. Selbstverständlich kann der Patient auf Wunsch eine sog. „Beruhigungsspritze“ bekommen, so dass die Untersuchung verschlafen wird. In diesem Fall muss eine Begleitperson zur Verfügung stehen, die den Patienten abholt, da das Autofahren an diesem Tag nicht mehr erlaubt ist.

Eines kann dem Patienten allerdings nicht erspart werden: die gründliche Reinigung des Darmes am Vortag der Untersuchung, denn eine optimale Sicht ist Voraussetzung für eine zuverlässige Beurteilbarkeit.

Ich setze bei meinen Patienten Fleet-Phospho-Soda ein. Dieses Abführmittel hat den Vorteil, dass nur 1-2 x je 45 ml salzig schmeckende Flüssigkeit getrunken werden muss. Die restlichen 4 Liter Flüssigkeit darf sich der Patient selbst auswählen, das kann z.B. Wasser, Tee oder Limonade sein. Es empfiehlt sich, sich am Abführtag immer in Reichweite einer Toilette aufzuhalten, da mit einem Ensetzen der Wirkung bereits ab 30 Minuten für eine Dauer von bis zu 6 Stunden gerechnet werden muss.

3 Stunden vor der Untersuchung muss dann noch 1 Liter Spülflüssigkeit (nach eigener Rezeptur) getrunken werden, um letzte Stuhlreste zu entfernen. Wie auch bei der Magenspiegelung müssen gerinnungshemmende Medikamente wie Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin) eine Woche vor der Untersuchung abgesetzt werden. Sollte der Patient Antikoagulantien, wie z.B. Markumar einnehmen, sind u. U. umfassendere Vorbereitungen in Rücksprache mit dem Arzt erforderlich.

Wann sollten Sie u.a. eine Darmspiegelung durchführen lassen?

  • als Vorsorgemaßnahme ab dem 56. Lebensjahr, d.h. auch wenn Sie keinerlei Beschwerden haben.
  • bei familiärer Belastung für Darmkrebs (ein direkter Verwandter wie Eltern oder Geschwister hat bereits Darmkrebs) 10 Jahre bevor das jeweilige Familienmitglied erkrankt ist
  • bei Blut im Stuhl, entweder sichtbar oder nachgewiesen mit dem sog. Hämoccult-Test
  • bei Blutarmut
  • bei einer Änderung der Stuhlgewohnheiten
  • bei unklarem Gewichtsverlust
  • bei anhaltenden Durchfällen


www.carcinos.de
www.gastromed-bng.de
www.gastro-liga.de
www.dccv.de


Buchtipps zum Thema:
So habe ich den Darmkrebs (üb)erlebt. Ein Erfahrungs-Ratgeber.
Ruedi T. Sonderegger
Bei: Books on Demand GmbH

Hilfe bei Darmkrebs
Hans-Dieter Allescher, Astrid Kors, Verena Drebing
Bei: Trias Verlag

Kursbuch Darmkrebs. Risikofaktoren, Prophylaxe, Therapie.
Ernst D. Kreuser, Katrin Würdinger
Bei: Südwest-Verlag

Hämorrhoiden. Sprechen wir darüber.
Friedrich A. Weiser, Karl Klaghofer, Georg Slavka
Bei: Verlagshaus der Ärzte

 

 

Dr. med. Susanne Bär • Ärztin für Innere Medizin • Deutenbacherstr. 2 • 90547 Stein b. Nürnberg • Tel.: 0911-6896970